Sofortprogramm für die Tafeln im Land gestartet

04.08.2022

Nur wenige Wochen nach der Regierungsbildung hat das Land ein finanzielles Sofortprogramm für die stärkere Unterstützung der Tafeln im Land gestartet. Damit sollen die Tafeln in die Lage versetzt werden, den aktuellen Herausforderungen, wie zum Beispiel den deutlich gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelpreisen besser begegnen und ihre Arbeit sicherstellen zu können.
Die Ursachen für das Aufsuchen der Tafeln sind vielfältig. Zweifelsohne gehören die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Folgewirkungen des Ukraine-Krieges und infolgedessen auch die stark gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelpreise dazu. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass zunehmend mehr Menschen auf die Unterstützung der Tafeln im Land angewiesen sind. Dafür benötigen die Tafeln eine größere Unterstützung, um ihre Arbeit fortsetzen und ihre Angebote aufrechterhalten zu können. Deswegen habe ich mich für das Programm im Rahmen der Koalitionsverhandlungen eingesetzt, welches im Koalitionsvertrag Ende Juni festgelegt wurde.
Auch die Tafeln in unserem Kreis in Schwarzenbek, Lauenburg/Elbe, Mölln und Ratzeburg, aber auch die Geestküche in Geesthacht kennen die aktuellen Herausforderungen nur zu gut. Es ein richtiger und notwendiger Schritt, dass das Land ein Sofortprogramm aufgelegt hat, mit dem bis Ende des Jahres finanzielle Mittel in Höhe von 500.000 Euro möglichst unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden sollen.
Antragsberechtigt sind in Schleswig-Holstein ansässige und tätige Tafeln. Tafel im Sinne der Richtlinie ist jede gemeinnützige Hilfsorganisation, die Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht verwendet und ansonsten vernichtet werden würden, an Bedürftige verteilt oder gegen geringes Entgelt abgibt. Anträge können ab sofort beim zuständigen Ministerium gestellt werden. Interessierte und Antragsteller können sich bei Fragen direkt an des Sozialministerium wenden: tafel-hilfe [at] sozmi.landsh.de.
Mein herzlicher Dank und meine Wertschätzung gelten den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tafeln für ihr hohes soziales Engagement. Ziel muss es jedoch sein, dass die Arbeit der Tafeln irgendwann nicht mehr notwendig ist.


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