,,Das heute vorgestellte Maßnahmenpaket ist ein starkes Signal für die Zukunft der
Schiene in Schleswig-Holstein. 13 zusätzliche Projekte und ein Gesamt-
Investitionsvolumen von rund 900 Millionen Euro zeigen: Bund, Land und
Eisenbahninfrastrukturunternehmen ziehen an einem Strang, um unser 1.350
Kilometer langes Netz leistungsfähiger, stabiler und attraktiver zu machen."
Der Verkehrspolitiker betonte, dass das Sondervermögen des Bundes den nötigen
finanziellen Spielraum schaffe, um zentrale Vorhaben schneller umzusetzen. ,,Dass
allein 200 Millionen Euro zusätzlich in Ausbauten, Sanierungen, Elektrifizierungen und
Reaktivierungen fließen, ist ein echter Fortschritt. Projekte, die bisher finanziell auf
dem Abstellgleis standen, können nun früher realisiert werden davon profitieren
Pendlerinnen und Pendler ebenso wie die Wirtschaft im Land."
Besonders wichtig sei die klare Priorisierung von bisherigen Nadelöhren. ,,Die
Situation auf der Marschbahn zwischen Niebüll und Westerland ist seit Jahren eine
große Belastung. Der vollständige zweigleisige Ausbau und eine feste Verankerung
im Infraplan des Bundes sind entscheidend, um die Anbindung der Insel Sylt
dauerhaft zu sichern. Dass das Land hier gemeinsam mit der DB auf Tempo drängt,
ist ausdrücklich zu begrüßen." Auch die Fertigstellung der neuen Schleibrücke in
Lindaunis und die damit verbundene Wiederaufnahme des durchgehenden Verkehrs
zwischen Flensburg und Kiel wertete Vöge als bedeutenden und überfälligen Schritt
für die Region.
Positiv hob Vöge zudem die geplanten Bahnsteigverlängerungen auf der Achse
KielHamburg hervor. ,,Längere Züge, höhere Kapazitäten und moderne
Stellwerkstechnik sind konkrete Maßnahmen gegen Überfüllung und Verspätungen.
Sie erhöhen die Zuverlässigkeit und stärken die Anbindung Schleswig-Holsteins an
das überregionale Netz."
Abschließend erklärte Vöge: ,,Natürlich werden die zahlreichen Baumaßnahmen in
den kommenden Jahren Geduld erfordern. Doch der eingeschlagene Weg ist richtig.
Wer eine starke, verlässliche und klimafreundliche Mobilität will, muss jetzt
investieren. Und genau das tut die Landesregierung mit den heute vorgestellten
Projekten."

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