Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich habe nun fünf Minuten Zeit, um über den neuen LNVP und die Bäderbahn zu
sprechen. Das ist eigentlich viel zu wenig Zeit für die beiden Themen, denn sowohl
der Landesweite Nahverkehrsplan als auch die Zukunft der Bäderbahn sind Themen,
die Hunderttausende Menschen bei uns im Land bewegen.
Und wenn Sie sich den LNVP mit seinen knapp 200 Seiten durchlesen und die Fakten
studieren, dann ist aus meiner Sicht offensichtlich, dass sich in den vergangenen
Jahren vieles in die richtige Richtung bewegt hat.
Wir haben neue Züge mit erhöhtem Komfort, wie Klimaanlagen und W-LAN-Angebot.
Das Deutschland-Ticket vereinfacht die Nutzung des ÖPNV und hat mehr Menschen
dazu gebracht, mit Bus und Bahn zu fahren. Wir erhöhen die Taktfrequenz auf
hochfrequentierten Strecken und reaktivieren alte Strecken. Und wir forcieren den
Bau von neuen Haltepunkten.
Und weil die Lebenserfahrung sagt, dass die Welt nicht schwarz/weiß ist, ist der
Landesregierung und den Koalitionsfraktionen auch klar, dass es auch weiterhin
Probleme gibt. Die Netzinfrastruktur ist auf vielen Strecken sanierungsbedürftig und
daher kommt es zu Langsamfahrbereichen und Verspätungen.
Und ich weiß, dass die Opposition ihren Fokus ihrer Kritik darauf legen wird, diese
Mängel hervorzuheben. Das ist in Ordnung, aber wer den LNVP liest, stellt fest, dass
wir ganz offen mit den Schwachstellen umgehen und sie auch klar benannt werden.
Diese Mängel, insbesondere die Pünktlichkeit, zu beheben, daran wird mit aller Kraft
gearbeitet. Und ich bin mir sicher, dass die Landesregierung mit dem neuen LNVP die
Weichen richtig stellen wird.
Und lassen Sie mich das wirklich nur kurz skizzieren: Im kommenden Zeitraum geht
es darum, die Qualität zu verbessern, die Pünktlichkeit zu steigern, Sicherheit und
Sauberkeit zu gewährleiten und ganz wichtig neue Haltepunkt im Land zu bauen,
damit noch mehr Menschen an den Schienenverkehr angebunden werden.

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